Richter Kinderschuhe. Wie alles begann...

Die Ferdinand Richter GmbH kann auf eine dynamische Firmenhistorie zurückblicken, die Ende des 19. Jahrhunderts ihren Anfang nahm. Seitdem haben Kinder mit Richter Kinderschuhen Schritt für Schritt die Welt erobert. Eine Erfolgsgeschichte „Made in Austria“.

1893
Im Jahr 1893 entschloss sich das Ehepaar Theresia und Wenzel Richter (damals Rychtar) ihrer Leidenschaft für gute Schuhe und ihrer Profession in einem eigenen Unternehmen nachzugehen und gründeten in der Gesellenhausstraße 13 in Linz ihre eigene kleine Schuhmacherwerkstatt.
1936
Nach Jahren harter Arbeit und der Fertigung von zahlreichen Schuhen für Damen, Herren und Kinder in Linz und Umgebung übernahm Sohn Ferdinand die Werkstätte seiner Eltern.
1945
Ferdinand Richter erkannte die besonderen Anforderungen von Kinderfüßen und träumte schon bald davon, sich auf die Herstellung von kindgerechten Schuhen zu spezialisieren. 1945 war es soweit und er konnte diesen Traum in enger Zusammenarbeit mit Orthopäden in die Tat umsetzen.
1946
Ferdinand und Maria Richter gründeten eine OHG namens RICHTER & CO.
1949
Das Ehepaar Richter kaufte ein Grundstück am Stadtrand von Linz, auf dem ein Jahr später mit der Errichtung einer Produktionshalle begonnen wurde.
1952
In der neuen Produktionshalle werden 200.000 Paar Schuhe produziert.
1968
Das Ehepaar Richter exportiert die von vielen Nationen geschätzten Kinderschuhe von Oberösterreich aus nach Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen und Deutschland.
1970
Mit dem Wissen, dass die Passform der Schuhe sehr wichtig ist, initiiert Richter gemeinsam mit anderen Schuhherstellern eine umfangreiche Messung von Kinderfüßen in Europa. Gemeinsam mit der Vereinigung der Orthopäden Österreichs, der Universitätsklinik Wien und dem Schuhfachhandel wird ein richtungsweisendes Qualitätssiegel für fußgerechte Kinderschuhe unter dem Namen AUSTRO POINT eingeführt.
1978
RICHTER & CO erhielt als erster nicht-italienischer Schuhhersteller von der Accademia Internazionale della Calzatura in Turin (Italien) den begehrten Oskar für Schuhdesign verliehen.
1982
Erste Exporte nach Singapur, Japan und China wurden getätigt.
1984
Die Produktionsfläche in Hofkirchen im Mühlkreis wurde auf 3.200 m² verdoppelt, ohne dass die Produktion auch nur einen einzigen Tag lang stillstand.
1985
Die OHG wurde in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung namens Ferdinand Richter GmbH umgewandelt. Die Geschäftsleitung teilten sich Ferdinand und sein Sohn Herbert Richter.
1987
Um die Kinder in der kalten Jahreszeit vor nassen Füßen zu schützen, arbeitete Ferdinand intensiv an einer Lösung. Im Jahr 1987 war es soweit und er konnte den ersten, garantiert wasserdichten und atmungsaktiven Kinderstiefel aus Leder präsentieren.
1990
1990 erfolgte die Gründung einer gemeinsamen Tochtergesellschaft mit der ungarischen Fabrik Sabaria in Vasvár, 60 km östlich zur österreichischen Grenze. Drei Jahre später folgte die 100%ige Übernahme des Werkes. Marktforschungen ergaben, dass 83% der befragten Mütter das Thema Kinderschuhe mit der Marke Richter verbinden.
1999
Nach vielen Jahren engagierter Forschung und der Herstellung von zahlreichen Kinderschuhen gab es keinen Schuhmacher-Nachfolger in der Familie Richter und das Unternehmen wurde an die Familie Kapsch verkauft. Damit lebte das Streben nach der perfekten Passform für Kinderschuhe weiter.
2001
Immer bestrebt, die optimale Entwicklung von Kinderfüße bestmöglich zu unterstützen, erweiterte Richter ab dem Frühjahr / Sommer 2001 sein Herstellungsverfahren: Fortan wurden Schuhe nach dem renommierten, von Orthopäden empfohlenen, WMS-System gefertigt. Im selben Jahr erwarb Richter das Produktionswerk in Partizánske und zentralisierte die Herstellung hochwertiger Kinderschuhe in der Slowakei.
2003
Alf Netek übernahm die alleinige Geschäftsführung der Ferdinand Richter GmbH. Die Wiener Sängerknaben wurden erstmals mit Richter Schuhen ausgestattet und traten weltweit mit diesen auf.
2005
Der Firmensitz wurde nach Pasching verlegt. Zeitgleich präsentierte Richter ein neues Größenauszeichnungssystem und gab neben der herkömmlichen Schuhgröße für jedes Modell auch den optimalen Passbereich (Fußlänge in Millimetern zuzüglich Schub- und Zuwachsraum) in Millimetern an. Die Richter Fußmessschablone wurde entwickelt.
2006
Richter erweiterte das Portfolio und brachte mit „Richter edition“ ein hochwertiges Taschensortiment auf den Markt.
2010
Ein junges, internationales Designteam wurde ins Entwicklerteam aufgenommen und bringt seither neue Ideen in die Kollektion.
2012
Der neue Richter Markenauftritt wurde von Geschäftspartnern und Kunden mit breiter Zustimmung aufgenommen.
2016
Alf Netek übernahm die Mehrheitsanteile des Unternehmens.
2018
Mit Stolz blicken wir, das Team von Richter, auf 125 Jahre zurück. Feiern Sie mit uns unser großes Firmenjubiläum!